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Blättler, Rudolf: Dreiweib (1986)

Im Werk des Luzerner Künstlers Rudolf Blättler (*1941) rückt seit Mitte der 80er-Jahre die Figur des „Weibes“ – als Urform der Skulptur – ins Zentrum. Die Oberfläche ist einerseits sensibel und erscheint wie Haut, andererseits gibt es rohe Bearbei-tungsspuren: Vertiefungen, Löcher und Höhlen. Die massige Bronzefigur Dreiweib im Berglipark zeigt, wie viele andere seiner Werke, Ambivalentes: Trotz der Schwere des Materials ruht in den wuchtigen Formen des Frauenkörpers eine Sanftheit und Zärtlichkeit, die man auf den ersten Blick nicht erwarten würde. Der nackte, klobige Leib des „Weibes“ verweist aber gleichzeitig auf eine urtümliche und wilde Kraft. Sinnbildlich dafür sind ihre kräftigen Beine, die sie in den Boden rammt, die grossen Brüste und die wulstigen Lippen. Das Dreiweib thematisiert Sexualität und wird eigens zur Metapher für die Widersprüchlichkeiten des Lebens. Die mitunter unheimliche Kreatur fordert die Passanten mit ihrem unbändigen Lebenstrieb, der sich jederzeit entladen könnte, heraus. Bronze, Berglipark, Eigentümerin Stadt Zug

Rudolf Blättler: Dreiweib


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