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Näf, Johanna: LOTOS-Teich (1989)

Die gebürtige Stanserin Johanna Näf (*1944) beschäftigt sich künstlerisch auf ver-schiedenen Ebenen. Eigentlich Plastikerin, widmet sie sich Druckgraphiken und Prä-gedrucken. Näf arbeitet aber auch als Objektkünstlerin mit Räumen oder sie vereint verschiedene Materialien in Installationen.
In der äusseren Zuger Altstadt finden Besucher an der St. Oswaldsgasse einen kleinen Platz zum Anhalten und Durchatmen. Die Bildhauerin und Installationskünstlerin Johanna Näf hat hier ein zur Erholung einladendes Refugium geschaffen. Der grosszügige Kiesplatz aus hellen Steinen wird eingerahmt von kleineren Grünanlagen und einigen Sitzgelegenheiten und wurde anlässlich des 125 Jahre Jubiläums des Gewerbevereins der Stadt Zug von der Bildhauerin neu gestaltet. In der Mitte befindet sich das zentrale Element: der LOTOS-Teich. Die Metallplastiken schwimmen wie Pflanzenblätter auf der Wasseroberfläche und heben sich gleichzeitig durch ihre leichte Wölbung zum Himmel hin von ihr ab. Durch ihre Anordnung sind sie in fröhlicher Bewegung und tanzen einen munteren Reigen. Dabei erzeugen sie einen kreisförmigen Wirbel, der sich nach aussen fortsetzt und vom Kreis aus Steinplatten gehalten wird. Zusammen mit dem sie umgebenden Wasser bilden die Formen im Teich ein Spiel aus Positivem und Negativem, was der Installation eine interessante Tiefe verleiht. Was könnte man sich Besseres denken, als sich eine Weile an den LOTOS-Teich zu setzen?

Bronze, Beton, Maggia-Granit, Jurakies, Buchs, Felsenbirne, St. Oswaldgasse (vis-à-vis 13/15), Eigentümerin Stadt Zug, Stifter Gewerbeverein der Stadt Zug (125 Jahr-Jubiläum 1989)

Johanna Näf: Lotosteich und Platzgestaltung


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