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Wolfensberger, Andrea: In Gedanken versunken (1995)

Auch Andrea Wolfensbergers (geboren 1961) Werk In Gedanken versunken ist Teil des Erinnerungsquartetts, welches im Rahmen des „Mitenand“-Projektes des Schweizer Jubiläumsjahres 1991 entstand. Die vier mit der Ausgestaltung des Rigiplatzes betrauten Künstlerinnen und Künstler Andrea Wolfensberger, Anton Egloff, Flavio Paolucci und Carmen Perrin schufen durch ihre Arbeiten Objekte, welche der Vorstadtkatastrophe vom 6. Juli 1887 gedenken. Damals versanken zahlreiche Häuser der Vorstadt ohne Vorwarnung im See. Die Zürcher Künstlerin hat sich von der Platzanlage entfernt und die Nähe zum See gesucht. Mit ihrer in den Abschlussquai gemeisselten Wortkette In Gedanken versunken begibt sie sich jenseits von materialisierbarer Realität ins Reich der Gedanken und der Erinnerung. Sie ruft die Vergangenheit nicht über eine plastische Erscheinung hervor, sondern über ein Denk-Mal im wahrsten Sinn des Wortes. Die Künstlerin stellt es dem Betrachter frei, die Wortkette vor dem Hintergrund der Erinnerung an die Katastrophe von 1887 zu lesen oder über das eigene Leben zu sinnieren. In Gedanken versunken ist man, wenn man sich beispielsweise am Seeufer auf eine Bank setzt und über die leicht bewegte Oberfläche des Sees hinweg den Blick zum Himmel erhebt. Inschrift Abschlussstein, Alpenquai, Eigentümerin Stadt Zug.

Andrea Wolfensberger: In Gedanken versunken


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