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Potthof, Hans: ohne Titel (1986)

Älter werden ist eng verbunden mit der wachsenden Intensität der Erinnerungen. Diese Erfahrung muss auch der Zuger Maler Hans „Johnny“ Potthof (1911-2003) gemacht haben. Zeugnis dafür sind seine Malereien, in denen er Visionen und Erlebnisse früherer Jahre und Eindrücke von Landschaften in Wandbilder umgesetzt hat. Geblieben ist der auf wenige elementare Farben reduzierte Bildaufbau, die abstrahierende Mitteilung von Erlebtem und Erfühltem an die Betrachter.

Auch die Arkadenbemalung am Zollhaus, in grosszügiger Pinselführung und kraftvollen Farbflächen gehalten, trägt die typische Handschrift des Zuger Malers und Graphikers. Bei eingehender Auseinandersetzung mit dem Werk offenbart sich eine Vielfalt an unterschwelligen Farbtönen, an Strukturen und Bewegungen, die die Kraft seiner Malerei erst ausmachen.

Der Maler, der die Stadt Zug auf einmalige Weise geprägt hat, erklärte einst, er wolle „im Mitmenschen das Gefühl für das Erhaltenswerte wecken“. Seine wunderbaren Hinterlassenschaften laden ganz besonders zu einem Spaziergang durch die Stadt ein.

Weitere Werke von Hans Potthof finden sich im Kunsthaus Zug, an den Schulhäusern Guthirt und Loreto sowie an der Gewerbeschule; in der Kunstsammlung des Kantons Zug und am ehemaligen Kantonsspital, am Schulhaus Städtli und an der landwirtschaftlichen Schule in Cham sowie am Altersheim Chlösterli in Unterägeri.

Kunst am Bau, Acryl, Zollhaus, Kolinplatz 14

Hans Potthof: Ohne Titel


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