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Wiggli, Oskar: Syrinx (1985)

An der Nordfassade des Theaters Casino Zug steht die Skulptur Syrinx, eine Arbeit des 1927 geborenen Solothurner Eisenplastikers Oskar Wiggli. In der griechischen Mythologie ist Syrinx die von Pan verfolgte Nymphe, die sich, um Pans Begehren zu entfliehen, in ein Schilfrohr verwandeln lässt. Der Hirtengott Pan schuf aus ihr die erste Panflöte, ebenfalls „Syrinx“ genannt. Die aus Cortenstahl geschmiedete, vier Meter hohe Plastik geht eine Beziehung zur Architektur des Theater Casino ein: Das Ineinandergreifen von Innen und Aussen wird an Hand der Plastik sichtbar. Die verschiedenen Flächen und Raumebenen sind Andeutungen auf die Funktion des Gebäudes. Wie Schalenreste umhüllen die kantigen Stahlplatten des Werks dessen Kern. Ganz im Zeichen der verwandelten Nymphe, liegt auch Oskar Wigglis abstrakt gehaltenem Werk Syrinx der menschliche Körper als Motiv zugrunde. Gleichzeitig bleibt die physische Realität der Syrinx in einer kryptischen Rätselhaftigkeit verborgen. Dadurch erkennen die Betrachter des Werkes, dass es sich bei dieser Arbeit nicht nur um die Darstellung eines femininen Prinzips handelt, sondern vielmehr darum, die menschliche Existenz als solche zu porträtieren. Plastik aus Cortenstahl, ca. 400cm, nördlicher Werkeingang des Theaters Casino Zug, Artherstrasse 2-4, Eigentümerin Stadt Zug, Stifterin Kanton Zug.

Oskar Wiggli: Syrinx


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