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Brem, Rolf: Ulla (1969)

Figürliche Darstellungen von Menschen und Tieren des Luzerner Bildhauers, Zeichners und Grafikers Rolf Brem (*1926) befinden sich in zahlreichen Städten in der Schweiz. Einen Höhepunkt seiner Karriere fand der gebürtige Luzerner im Jahr 1992 mit der Weltausstellung in Sevilla, wo Harald Szeemann 136 seiner Porträtköpfe zu einer Installation komponierte. Die Bronzeplastik Ulla auf dem Areal der Landis&Gyr im Zuger Herti ist eine stehende, nackte Frauenfigur, mit zartem Körper und leicht geöffnetem Mund. Ulla ist ein typisches Produkt Brems Schaffens: Die Plastik ist mehr als nur die Nachbildung einer Aussenhülle; sie lebt, weil sie Charakter ausdrückt. Brem hat sich früh entschieden, Künstler zu werden, und sich als solcher konsequent und unbeirrt durchgesetzt. Er ist ein Pionier – nicht einer neuen Kunstrichtung, sondern insofern, als er in einer als veraltet geltenden Formensprache seinen ganz eigenen neuen Ausdruck findet und behauptet. Doch auch Ulla wurde nicht nur mit Begabung und Eigenwilligkeit geschaffen, sondern vor allem durch unermüdliche Arbeit. In einem offenen Moment des Lebens erfasst Brem, was er der Figur mitgeben will. Und er tut es, nicht als Routinier aber, sondern als Künstler, dessen Hände jedes Mal aufs Neue sehen und erkennen. Bronze, Depot der Landis&Gyr Stiftung, Eigentümerin Landis&Gyr Stiftung

Rolf Brem Ulla


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