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Wotruba, Fritz: ohne Titel (Grosse Skulptur) (1972)

Der Wiener Bildhauer Fritz Wotruba (1907-1975) und seine Frau Marian hatten während ihrer Exilzeit in Zug von 1938/39-1945 eine sehr enge Freundschaft mit dem Sammlerehepaar Fritz und Editha Kamm begründet, welche von lebenslangem Bestand sein sollte. Fritz und Editha Kamm unterstützen ihre Österreichischen Freunde während der entbehrungsreichen Nachkriegszeit und schenken ihnen ihre grosszügige Gastfreundschaft, wann immer die Wotrubas in die Schweiz zu Besuch kamen. In einem Brief vom 19. Dezember 1946 schrieb Fritz Wotruba an die Kamms: „Ich könnte eine lange Litanei hinkratzen darüber, wie verdammt wohl wir uns bei Euch gefühlt haben. Marian hat mir oft zum Vorwurf gemacht, wir hätten Euch durch das Wohnen zu sehr ausgenützt, da muß ich aber offen gestehen ich habe Euch so gern, daß ich gemein genug bin an solche Dinge nicht zu denken, wie kann ich aus Eurem Haus ziehen wenn der Hausherr selbst mir am Sonntag Morgen Hendel u. Speck an’s Bett bringt.“ Zeugnis dieser tiefen Verbundenheit und Freundschaft sind die vielen Werke, welche die Stiftung Kamm im Laufe der Jahre erworben hat. Zu bewundern ist auch die Grosse Skulptur des Wiener Bildhauers, die heute auf der Wiese hinter dem Kunsthaus Zug steht. Der weisse Rusitzka-Marmor der Plastik zieht alle Blicke auf sich. Grosse Skulptur zeigt die Vorliebe Wotrubas für klare Formen. Die Plastik mit den vielen Kanten und kubischen Elementen ist eine kräftige Arbeit des Künstlers. Sie fasziniert Besucher darüber hinaus mit der ihr eigenen Leichtigkeit und Eleganz. Rusitzka-Marmor, Wiese hinter Kunsthaus Zug, Eigentümerin: Stiftung Fritz Wotruba, Wien; Dauerleihgabe des Vereins Freunde zur Erhaltung und Betreuung des Künstlerischen Nachlasses von Fritz Wotruba.

Fritz Wotruba


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