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UNICEF Label: «Kinderfreundliche Gemeinde»

11. November 2015
Die Stadt Zug hat heute als 20. Gemeinde der Schweiz das UNICEF-Label «Kinderfreundliche Gemeinde» erhalten. Mit dem Label werden Städte und Gemeinden ausgezeichnet, welche speziell auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen eingehen.
«Wir freuen uns sehr, dass die UNICEF der Stadt Zug das Label ‹Kinderfreundliche Gemeinde› verleiht», sagt Stadträtin Vroni Straub-Müller, Vorsteherin des Bildungsdepartements. Mit dem Label anerkennten die UNICEF einerseits, dass die Stadt Zug in den vergangenen Jahren bereits viel für die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen geleistet habe. Andererseits belohne sie damit das grosse Engagement aller, die sich in der Stadt Zug für die Belange der Kinder und Jugendlichen einsetzten.

Die UNICEF Schweiz lancierte die Initiative «Kinderfreundliche Gemeinde», nachdem sie 2003 in einer Studie festgestellt hatte, dass in vielen Gemeinden die Sichtweise fehlt, dass Kinder eigene Bedürfnisse haben und eigene Rechtsträger mit Recht auf Partizipation am gesellschaftlichen und politischen Leben sind.

Die Stadt Zug hat das mehrstufige Verfahren zur Auszeichnung «Kinderfreundliche Gemeinde» erfolgreich abgeschlossen. In der umfassenden Standortbestimmung in den Bereichen Verwaltung und Politik, Schule, familienergänzende Betreuung, Kinder- und Jugendschutz, Gesundheit, Freizeit und Wohnumfeld stellte sich heraus, dass die Stadt Zug ihren Kindern und Jugendlichen bereits viel bietet. Auch die altersgerechte Information der Kinder, der Einbezug ihrer Sicht in Planungs- und Entscheidungsprozesse und ihre Mitgestaltungsmöglichkeiten wurden untersucht und positiv bewertet. Die Stadt Zug will gemeinsam mit ihren Partnern im Kinder- und Jugendbereich das bisher Erreichte sichern und den eingeschlagenen Weg weiter verfolgen. Im  Massnahmenplan «Kinder und Jugend 2016 bis 2019», der 25 unterschiedliche Aktionen beinhaltet, zeigt die Stadt Zug Möglichkeiten auf, wie bei den von UNICEF im Rahmen der Standortbestimmung festgestellten Defizite nachhaltige Verbesserungen erzielt werden können. Unter anderem ist geplant, den Dialog zwischen Kindern/Jugendlichen und der Politik zu fördern. Die Rückmeldungen der Kinder und Jugendlichen zur Verbesserung kritischer Punkte auf dem Schulweg werden überprüft und jährlich soll eine Konferenz aller Schülerräte zu städtischen Kinder- und Jugendthemen stattfinden. Die Ergebnisse werden von den zuständigen Stellen weiter verfolgt.

«Das Label ist für uns Ansporn, dem Ziel der Initiative noch näherzukommen und die gezielte Förderung der Kinderfreundlichkeit in der Stadt Zug weiterzuentwickeln», hielt Vroni Straub-Müller anlässlich der Übergabe des Labels heute im Stadthaus am Kolinplatz fest. Elsbeth Müller pflichtete ihr in einer kurzen Ansprache bei. Die Zugerin und  ehemalige GGR-Präsidentin ist die Geschäftsleiterin von UNICEF Schweiz. Mit dem Label «Kinderfreundliche Gemeinde» nimmt die UNICEF Schweiz den Gedanken der UN-Kinderrechtskonvention auf, Kindern ein Recht auf Partizipation am gesellschaftlichen und politischen Leben zu sichern. Die Konvention wurde von der Schweiz im Jahr 1997 ratifiziert.

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Feier : Kinderfreundliche Gemeinde
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