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Die Zuger Kulturschärpe geht an...

Die Kulturkommission der Stadt Zug hat die Preisträger/-innen der 4. Kulturschärpe 2018/19 bestimmt. Sie übergibt den Preis am 15. Juni 2019 um 16 Uhr in der Zwischennutzung «Nordpol by Technologiecluster Zug». Der Hauptpreis geht an den Verein «viel jazz», der Nebenpreis an Patrick Britschgi und der Ehrenpreis an die Kulturschaffende Christa Kamm.

Die Kulturkommission der Stadt Zug zeichnet kreative und aktive Menschen aus, die sich um das soziokulturelle und künstlerische Leben in Zug verdient gemacht haben. Sie verleiht die Zuger Kulturschärpe an Projekte, die verschiedene Kulturen und Nationen, unterschiedliche Sichtweisen und Ausdrucksformen zueinander bringen und das gesellschaftliche und kulturelle Zusammenleben fördern. Die Kulturkommission der Stadt Zug versteht diese jährliche Anerkennung als Zeichen des Dankes und als Ansporn an alle, die das Leben in Zug bereichern. Dotiert ist der Hauptpreis mit 10'000 Franken, wobei die Ausgezeichneten jeweils einen Viertel, also 2'500 Franken, als Nebenpreis an eine ausgewählte Person oder Gruppe, die sie als förderungswürdig erachten, weitergeben.

Hauptpreisträger Verein «viel jazz»
Das Konzept von «viel jazz» besteht seit 1983 und Organisatorinnen und Organisatoren haben sich der Pflege und Förderung der Zuger Jazz-Szene im Kreise der Mitglieder und in der Öffentlichkeit verschrieben. Aktuell manifestiert sich der Vereinszweck in Form eines Festivals im Burgbachkeller in Zug. An drei Abenden stehen jeweils ausgewählte Jazzkünstler- und Formationen aus der ganzen Schweiz auf der Bühne.

Nebenpreisträger
Bei dem vom Verein «viel jazz» auserkorenen Nebenpreisträger handelt es sich um Patrick Britschgi – ein leidenschaftlicher Fotograf. Seit fast der ersten Stunde von «viel jazz», seit 1987, fotografiert und dokumentiert er die Konzerte.

Ehrenpreisträgerin
Den Ehrenpreis der Zuger Kulturschärpe erhält dieses Jahr Christa Kamm, welche sich seit Jahrzehnten für die hiesige Kultur engagiert: 1998 gründete sie gemeinsam mit ihrem Bruder Peter Kamm und dessen Frau Christine Kamm-Kyburz die Stiftung «Sammlung Kamm», seither beheimatet im Kunsthaus Zug. Weiter setzt sich Christa Kamm für die Kunst der Literaturübersetzung ein, dies von 1997 bis 2019 als Mitglied des Vereins Zuger Übersetzer (früher Dialog-Werkstatt Zug).

Vielseitiges Programm
Die Verleihung der Kulturschärpe findet am 15. Juni 2019 im «Nordpol by Technologiecluster Zug» statt. Im Anschluss an die Verleihung lädt das «Ala Fekra Project» zu einer spannenden Begegnung zwischen ägyptischen und Schweizer Musikern ein. Vor Ort wird ebenfalls eine Videoarbeit der Künstlerin Patricia Jacomella gezeigt, welche kürzlich eine künstlerische Reise nach Kairo vornahm. Weiter zeigt der Zuger Künstler Ramon Bachmann in Zusammenarbeit mit Yves Roellin im Nordpol eine ortsspezifische Wand- und Bodenmalerei in Dialog mit der Idee der Kulturschärpe. Das beim Nordpol weilende FABLAB, eine innovative Produktionswerkstatt, bietet während des Anlasses für die Besucherinnen und Besucher eine Führung an.

Ein Nachmittag voller Kunst und Kultur
Im Vorfeld des Kulturapéros und der Kulturschärpenverleihung wird um 14.30 Uhr eine Führung durch die Ausstellung «Villa Lauried» der Künstlerinnen Christina Oldani, Daniela Schönbächler und Myrtha Steiner am Lüssiweg 19 (10 Minuten Fussweg entfernt) angeboten.


Die Preisträger der Kulturschärpe 2018/2019 der Stadt Zug: (v.l.n.r) Beat Furrer, Walter Speck und Benni Weiss vom Verein «viel jazz» sowie Ehrenpreisträgerin Christa Kamm und Nebenpreisträger Patrick Britschgi.
Die Preisträger der Kulturschärpe 2018/2019 der Stadt Zug: (v.l.n.r) Beat Furrer, Walter Speck und Benni Weiss vom Verein «viel jazz» sowie Ehrenpreisträgerin Christa Kamm und Nebenpreisträger Patrick Britschgi.

Datum der Neuigkeit 11. Juni 2019


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