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Jagd

Termin: Herbst- und Wintermonate

Ort: Kanton Zug

Entstehungsdatum: Eiszeit

Ursprünglicher Brauch: Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts gab es im Kanton Zug einen ersten Jägerverein. 1920 wurde der Zuger Kantonale Patentjägerverein (ZKPJV) gegründet. Er zählt heute rund 300 Mitglieder, wovon 240 aktive Jäger sind. War vor Urzeiten die erfolgreiche «Jagd» Voraussetzung für das Überleben unserer Vorfahren, stehen heute vor allem die Hege und Erhaltung des Lebensraumes und der Artenvielfalt und damit ökologische Aspekte im Vordergrund. Dennoch haben sich in der heutigen Jagdpraxis überlieferte Traditionen bewahrt. Durch den zunehmenden Siedlungsdruck im Kanton Zug und das steigende Interesse am Wald als Freizeit- und Erholungsraum stellt die Jagd heute erhöhte Anforderungen an die Jäger.

Gelebter Brauch: Die Jagd im Kanton Zug wird nach dem Patentsystem ausgeübt. Offen für die Jagd ist das ganze Kantonsgebiet ohne die Schongebiete und das Siedlungsgebiet. Patente werden für die Hochwild- (Rotwild), Niederwild- (Rehwild), Haarraubwild- (Fuchs, Marder, Dachs) und die Wasserwildjagd (Enten) ausgegeben. Die Jagd auf das Rotwild erfolgt im Monat September. Das Rehwild wird im Oktober bejagt. Zur Förderung der Bestände wird seit 1993 auf die Bejagung des Hasen verzichtet. Im Kanton Zug werden jährlich rund 10 Stück Rotwild und etwa 300 bis 350 Stück Rehwild erlegt. Der ZKPJV sorgt für die Aus- und Weiterbildung der Jäger und betreibt eine Nachsuche-Organisation. Diese bezweckt das Nachsuchen von angeschossenem oder im Strassenverkehr angefahrenem Wild. Der Jagdbetrieb ist durch öffentlich-rechtliche Vorschriften geregelt, deren Einhaltung vom kantonalen Amt für Wald und Wild der Direktion des Innern sichergestellt wird. Aus dem ZKPJV entstand schliesslich auch eine Gruppe Jagdhornbläser. Sie tragen mit ihrem Spiel zur Pflege des jagdlichen Brauchtums bei. Wie beim Schiessen muss auch beim Jagdhornblasen die Technik gelernt und geübt werden. Unterricht in Jagdhorn wird an der Musikschule der Stadt Zug angeboten.

Kontakt: www.zugerjagd.ch

Textquellen: ZKPJV Zuger Kantonaler Patentjägerverein.

Bildquellen: ZKPJV, Zug; Neue Zuger Zeitung.

Tüchtige Männer mit zünftigen Schnäuzen nach erfolgreicher Jagd im Kanton Zug, 1920

Tüchtige Männer mit zünftigen Schnäuzen nach erfolgreicher Jagd im Kanton Zug, 1920.


Ist ein Tier geschossen worden, wird «die Strecke verblasen» und dem toten Tier wird die letzte Ehre erwiesen: In den Mund des Tieres wird traditionellerweise ein Tannenzweig gesteckt und die Jagdhörner erklingen, 2007

Ist ein Tier geschossen worden, wird «die Strecke verblasen» und dem toten Tier wird die letzte Ehre erwiesen: In den Mund des Tieres wird traditionellerweise ein Tannenzweig gesteckt und die Jagdhörner erklingen, 2007.



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