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Rathaus - gotischer Saal

Rathaus
 

Das Zuger Rathaus gehört zu den bedeutendsten spätgotischen Bauwerken der Schweiz. Es befindet sich im Eigentum der Bürgergemeinde Zug. Das in den Jahren 1506 bis 1509 von Werkmeister Heinrich Sutter erichtete Gebäude steht im Kern der Altstadt zwischen Fischmarkt und Unter Altstadt. Das viergeschossige Haus weist Kanten von unregelmässigen Bossenquadern und einen mit Ziegeln bedeckten Treppengiebel auf.

Der gotische Saal als Prunkstück
Prunkstück des Rathauses ist der Gotische Saal. Er ist einer der wenigen spätmittelalterlichen Ratssäle, die an Ort und Stelle und in der ursprünglichen Verwendung erhalten geblieben sind. Zu den bedeutenden Werken dieses Saales gehören die aus Lindenholz gefertigten Holzschnitzereien.
Man betritt den Saal durch ein eichernes Portal, welches aussen das Zuger Wappen zeigt. Auf der Innenseite der Türe findet sich ein Relief mit der Darstellung «Christus vor Pilatus». Am Schriftband ist die Jahrzahl 1509 zu lesen. Die noch grösstenteils mit «Butzenscheiben» ausgestalteten Fenster werden durch Kabinettscheiben geschmückt, von denen die Mehrzahl zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert von Zuger Meistern geschaffen worden sind.

Ein Turmofen im Bürgerratssaal
Barocke Atmosphäre strahlt der Bürgerratssaal im zweiten Stock aus. Der Raum ist geschmückt mit einem kunstvollen Täfer. Die Deckeneinteilung findet ihre Entsprechung im Fussboden. Das Deckenbild, ein Schenkung des aus Italien stammenden Grafen Luigi Ferdinando Marsigli von 1706, stellt die Kardinaltugenden Gerechtigkeit, Mässigkeit, Klugheit und Stärke als allegorische Frauengestalten dar. Ein besonderes Zierstück dieses Raumes bildet der Turmofen des Winterhurer Hafners David Pfau aus dem Jahr 1699. Die Kacheln malte 1696 Heinrich Pfau.

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