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1478 

Zytturm


 

Der Zytturm gilt mit seinen rund 52 Metern Höhe als das Wahrzeichen der Stadt Zug. Durch seine Lage markiert er heute die Schnittstelle zwischen der inneren und der äusseren Altstadt. Aus dem ehemaligen Stübchen des Föhnwächters geniesst man eine herrliche Rundsicht auf den Kern der Stadt Zug, den Zugerberg und den Zugersee.

Der Zugang zur befestigten Stadt
Seine Anfänge reichen zurück in die Zeit der Gründung Zugs. In der Mitte des 13. Jahrhunderts als einfacher Durchlass im ältesten Mauerring erbaut, wurde er zum zentralen befestigten Zugang der noch jungen Stadt. In den Jahren 1478 bis 1480 erhöhte Hans Felder, Baumeister der Kirche St.Oswald in Zug, den mit seitlichen Strebepfeilern versehenen Schalenturm zum wichtigsten Stadtturm und schloss ihn mit einem gegen die Stadt geneigten Pultdach mit Mitteltürmchen sowie mit seitlichen Zinnen ab.

1574: Einbau der grossen Uhr
1557 erhielt der Turm die heutige Form mit der Wachtstube, den Erkern und dem steilen Walmdach. 1574 erfolgte der Einbau der grossen Uhr. Die letzte grosse Restaurierung, bei welcher der Zytturm mit den typischen weissen und blauen Ziegeln versehen wurde, erfolgte im Zusammenhang mit der Zentenarfeier des Standes Zug im Jahr 1952.

Die astronomische Uhr
Ein bedeutendes Schmuckstück des Zytturms ist die astronomische Uhr, die sich an der Ostseite des Turmes unterhalb des Zifferblattes der Hauptuhr befindet. Die vier Zeiger der astronomischen Uhr weisen die Form eines Pfeils für den Wochenzeiger, eines Halbmondes für die Mondphase, einer Sonne für den Monat und den Buchstaben S für das Schaltjahr auf und zeigen so die Umlaufdauer der einzelnen Zeiger. Der äusserste Kranz des Zifferblattes sticht durch weiss-schwarze Vierecke hervor, welche die Anzahl der Jahrestage anzeigen. Der mittlere Kranz enthält die Darstellung der zwölf Tierkreiszeichen und korrespondiert so mit dem Sonnenzeiger. Im innersten Kreis werden die sieben Wochentage durch Götterfiguren verkörpert. Unterhalb der Turmstube befindet sich die Mondkugel, die sich bei Vollmond golden, bei Neumond schwarz präsentiert.
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