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Fürstenfeld - die Schwesterstadt von Zug


Wappen von Fürstenfeld
Das Wappen von Fürstenfeld.
Zug half nach dem Krieg der Not leidenden Stadt Fürstenfeld in der Oststeiermark. Die beiden Städte beschlossen 1986 die Verschwisterung.

Zug gehörte zu den ersten Städten der Schweiz, welche durch den Europarat ausgezeichnet wurden. Dies geschah 1966 auf Veranlassung des damaligen österreichischen Bundesrates und Abgeordneten des Europarates, des Fürstenfelder Gemeinderates Dr. Josef Reichl. Mit seinem erfolgreichen Vorstoss in Strassburg wollte der Fürstenfelder Gemeinderat im Namen der Bevölkerung seiner Heimatstadt für die Hilfe und Unterstützung danken, welche die Stadt Zug der Not leidenden Stadt Fürstenfeld in der Oststeiermark in den Jahren 1946 bis 1948 hatte zukommen lassen.

Die Zerstörung der Stadt
Die Stadt Fürstenfeld erlebte in den letzten Tages des Zweiten Weltkrieges eine der grössten Katastrophen in ihrer wechselvollen Geschichte. Mitte April 1945 bekämpften sich auf Fürstenfelder Boden deutsche Armeeeinheiten (SS und Wehrmacht) und Truppen der Roten Armee. Neben zahlreichen gefallenen Soldaten der beiden Armeen waren auch zivile Opfer zu beklagen. Dazu kamen Zerstörungen in der Stadt selbst sowie die Vemichtung von Saatgut und Ernte. Im Oktober 1945 reiste der damalige Sekretär des Schweizerischen Studentenverbandes, der spätere Zuger National- und Regierungsrat Dr. Alois Hürlimann nach Graz, um die Kontakte zum österreichischen C.V. (katholische Studenten- und Akademikerverbindung), die seit 1938 abgebrochen waren, wieder anzuknüpfen. Auf dieser Reise besuchte Hürlimann auch das durch den Krieg zerstörte Fürstenfeld. Nach seiner Rückkehr rief er die Zuger Bevölkerung zu spontaner Hilfe für die steirische Stadt auf. Sein Aufruf trug Früchte und unter der Leitung des Zuger Oberrichters Manfred Hegglin, dem 1961 für seine Verdienste die Ehrenbürgerschaft der Stadt Fürstenfeld verliehen wurde, folgte in den Jahren 1946 bis 1948 eine Kette von Hilfsaktionen, durch die Fürstenfeld lebensnotwendige Güter erhielt.

Othmar Kamers Verdienste
Die damals aufgebauten Kontakte blieben bestehen und führten 1966 zur bereits geschilderten Ehrung Zugs durch den Europarat. 1986/87 unterzeichneten die beiden Städte unter der Initiative des Zuger Stadtpräsidenten Dr. Othmar Kamer sel. und des Bürgermeisters von Fürstenfeld, Erich Kospach, die Verschwisterungsurkunde. Noch heute erinnern in Fürstenfeld das Zuger Fenster mit Glasscheiben von Eugen Hotz und die Zuger Fahne im Rathaus sowie der Stadt-Zug-Platz an die einstige Zuger Hilfe.

Link zur Homepage der Stadt Fürstenfeld: www.fuerstenfeld.at

 
 
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