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Die Entstehungsgeschichte der Zuger Kunsteisbahn



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Eisstadion 1967
50-er Jahre:
In den 50-er Jahren konnten die Zuger den Eishockeysport nur aus Presseberichten und Radioübertragungen mitverfolgen. Dies wollten die drei Sportbegeisterten ZKB-Bänkler Werner Camenzind, Jost Grob und Richard Hager ändern. Am 12. Februar 1957 ergriffen diese drei die Initiative und legten den Grundstein für den Bau einer Kunsteisbahn.  

Danach folgte eine Zeit der Besichtigungen von neu entstandenen Kunsteisbahnen, Abklärungen, Gesprächen mit Stadt- und Gemeindebehörden, Politikern, Sportkreisen und und...

60-er Jahre:
Zwischenzeitlich hatte Architekt Karl Aklin im Auftrag der Stadt ein Sportanlage-Konzept in der Hertiallmend ausgearbeitet. Im Jahre 1962 war es endlich soweit: An der Volksabstimmung vom 31. Januar wurde einem Kredit für die Projektierung der Kunsteisbahn, des Fussballstadions und der Leichtathletikanlage stattgegeben. Jetzt war der Weg frei für die Inangriffnahme des Vorhabens. 

Schon am 16. Februar des gleichen Jahres wurde das Drei-Mann-Gründerteam vergrössert und ein offizielles Kunsteisbahn-Initiativkomitee gegründet. Mit viel Elan ging es jetzt zur Sache.  

Im März 1963 unterbreitete Architekt Aklin dem Initiativkomitee die Pläne und den Kostenvoranschlag. Am 4. Juli 1965 war es soweit: Die Stimmbürger der Stadt Zug haben an der Urne mit 1550 Ja gegen 570 Nein dem Bau der Kunsteisbahn zugestimmt.  

Der 24. Oktober 1966 wurde zum Gründungsdatum der Kunsteisbahn Zug AG. An der Gründerversammlung wurden die Statuten genehmigt und der Verwaltungsrat bestellt.  

Am 26. November 1967 war es dann endlich soweit. Der damalige Stadtpräsident Robert Wiesendanger übergab die prächtige Eissportanlage der Öffentlichkeit und der EVZ steuerte dem Sieg im Eröffnungs-Eishockeyturnier entgegen. Es war die zweite Kunsteisbahn in der Innerschweiz oder die 57. in der Schweiz. Wer hätte im Jahr 1957 gedacht, dass bis zur Eröffnung 10 Jahre vergehen würden! 

70-er Jahre
Der nächste grosse Wunsch war die Überdachung des Hockeyfeldes. Das Zuschauerinteresse für die attraktiven und erfolgreichen EVZ-Spiele war derart gross, dass die angebotenen 1'000 Sitz- und 4'000 Stehplätze bald nicht mehr ausreichten. Zudem wurden die finanziell interessanten Länderspiele vom Verband nur noch an gedeckte Eisbahnen vergeben und für den Aufstieg in die höchste Liga war eine Eishalle Bedingung. 

Anfangs 1974 konnten die Planungsaufträge erteilt werden. Am 16. Juli 1975 folgte der Entscheid für das Projekt der Zuger Zimmerleute. Die Arbeiten für die Überdachung wurden anfangs April 1976 aufgenommen und die Halle konnte dem Nationalliga-A-Neuling EVZ rechtzeitig zum Saisonbeginn 1976/77 zur Verfügung gestellt werden.
 
Hier finden Sie einen alten Zeitungsbericht, das Eröffnungsprogramm und die Eintrittspreise aus dem Jahre 1967: Eröffnung_KEB_67_web.pdf (716.0 kB)

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