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Medienkonferenz vom 24. August 2012; Kauf des ehemaligen L&G-Verwaltungsgebäudes: Richtigstellungen des Stadtrates

In mehreren Flugblättern verbreitet ein „Komitee gegen die Verschleuderung von Steuergeldern” unzutreffende und irreführende Behauptungen im Zusammenhang mit der Volksabstimmung vom 9. September 2012 zum Kauf des ehemaligen Landis&Gyr-Verwaltungsgebäudes. Der Stadtrat sieht sich veranlasst, diese Behauptungen richtigzustellen, damit die Stimmberechtigten ihren Entscheid auf korrekten Grundlagen fällen können. Wir stellen die Behauptungen wie folgt richtig:

Behauptung:
Der Kauf des L&G-Gebäudes wird mangels Geld vollständig mit Bankkrediten finanziert und führt zu Steuererhöhungen.

Richtig ist:
Aufgrund des Kaufs des ehemaligen Landis&Gyr-Gebäudes sind keine Steuererhöhungen erforderlich. Das L&G-Gebäude ist eine langfristige Investition. Dabei wird der Kaufpreis von CHF 52 Mio. nicht vollständig, wie behauptet, sondern mit max. CHF 40 Mio. fremdfinanziert. Die Finanzierung erfolgt - wie auch von professionellen Investoren in solchen Fällen üblich – durch Aufnahme von Krediten mit aktuell sehr günstigen Zinsen. Im Übrigen decken die Mieterträge die Finanzierungskosten und ermöglichen eine schnelle Abschreibung des Kaufpreises.

Behauptung:
Der Stadtrat glaubt, allein im L&G-Gebäude in drei bis sechs Jahren „problemlos” 5'000 m2 nichtklimatisierte Bürofläche ohne Parkplätze zu heute marktüblichen Konditionen vermieten zu können.

Richtig ist:
Es trifft nicht zu, dass das L&G-Gebäude keine Parkplätze hat; es verfügt über 44 Parkplätze. Das Gebäude wird im Sommer durch ein Kühlsystem mit Seewasser gekühlt. Das Raumklima ist auch bei den zurzeit herrschenden hochsommerlichen Temperaturen sehr angenehm. Die Vermietung der relativ preisgünstigen Büroräume inkl. Parkplätze an dieser absoluten Top-Lage mit bester Anbindung an den öffentlichen Verkehr ist daher problemlos möglich.

Behauptung:
Das L&G-Gebäude erfüllt die Energieziele (2000-Watt-Gesellschaft) des Stadtrates nicht.

Gemäss den Verbrauchsdaten aus dem Jahr 2011 (Wärmemessung) hat das L&G-Gebäude eine spez. Energiekennzahl von 43kWh/m2. Ähnlich genutzte Verwaltungsbauten der Stadt Zug stehen im Schnitt bei 90kWh/m2. Das Gebäude steht damit sehr gut da. Hinzu kommt, dass die Wärme vorwiegend aus erneuerbaren Quellen stammt. Die Heizzentrale der Firma Siemens funktioniert hauptsächlich über Wärme aus dem Zugersee. Diese Art der Wärmepumpenheizung (mit sauberem Strom) ist ökologisch kaum mehr zu optimieren.

Behauptung
Der Stadtrat hatte keine Kenntnis von der umfangreichen Studie eines Investors, der daraufhin sein Kaufangebot unter anderem zurückzog, weil der Renovationsbedarf auf einen zweistelligen Millionenbetrag veranschlagt wurde?

Richtig ist:
Der vom „Komitee gegen die Verschleuderung von Steuergeldern“ ins Feld geführte Investor – es handelt sich dabei um die Zuger Firma Landis+Gyr - plante den Einbau einer kompletten Entwicklungs- und Laborstätte sowie die Vollklimatisierung des Gebäudes. Dies hätte umfangreiche und kostspielige Eingriffe in die Struktur und die Statik des als Bürobau konzipierten Gebäudes bedingt. Die vom Investor geplante Nutzung kann daher in keiner Weise mit der heutigen und der von der Stadt geplanten Nutzung der Liegenschaft als reines Bürogebäude verglichen werden. Für eine Büronutzung des Gebäudes besteht in den nächsten Jahren kein Renovationsbedarf. Das Gebäude ist in einem Top-Zustand. Seit 1997 wurden CHF 8 Mio. allein in die Werterhaltung des Gebäudes investiert.

Behauptung:
Der Stadtrat verschleiert die späteren hohen Folgekosten bei der baulichen Sanierung eines denkmalgeschützten Objekts.

Richtig ist:
Der Stadtrat hat die Kosten für die erforderlichen Instandsetzungsarbeiten bis 2020 klar ausgewiesen: Für den Sonnenschutz der Südfassade, eine Lifterneuerung und einer Erneuerung der Elektro-Hauptverteilung wird mit Kosten von insgesamt rund CHF 660‘000 gerechnet. Das Gebäude ist lediglich im Inventar der schützenswerten Denkmäler verzeichnet, damit aber noch nicht denkmalgeschützt. Der Stadtrat beabsichtigt, das ehemalige L&G-Verwaltungsgebäude weiterhin als Bürogebäude zu nutzen. Denkmalschutzbedingte höhere Sanierungskosten fallen nicht an.

Datum der Neuigkeit 24. Aug. 2012
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