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Rechnung 2020: Solide Ertragslage im Jahr der Pandemie

7. April 2021
Wie haben sich die Steuereinnahmen der Stadt Zug im Corona-Pandemiejahr 2020 entwickelt? Besser als erwartet, der Jahresabschluss präsentiert sich mit einem Ertragsüberschuss von 13.7 Mio. Franken; budgetiert war eine schwarze Null. Hauptgrund neben den soliden Steuereinnahmen war die Budgetunterschreitung im Aufwand von 10.3 Mio.

Das Rechnungsergebnis der Stadt Zug für das Jahr 2019 war ausserordentlich: Es resultierte ein Ertragsüberschuss von rund 77 Mio. Franken. Ein solch hoher Überschuss war damals nicht erwartet worden; er war die Folge von einigen Einmaleffekten wie beispielsweise die Einnahmen aus einer sehr hohen Erbschaftssteuer von über 32 Mio. Franken. Im Angesicht der Corona-Pandemie budgetierte der Stadtrat vorsichtig und erwartete für 2020 einen ausgeglichenen Abschluss. Das definitive Ergebnis des Jahresabschlusses 2020 präsentiert sich nun freundlicher: Bei Einnahmen von 302.4 Mio. Franken und einem geringeren Aufwand von 10.3 Mio. Franken als budgetiert, resultiert 2020 ein Ertragsüberschuss von 13.7 Mio. Franken.

 

Steuereinnahmen im Fünfjahresschnitt

Die Steuereinnahmen bilden das Fundament des Ertrages. Mit 136.8 Mio. Franken generierten die natürlichen Personen den Hauptertrag. Im Vergleich zum Vorjahr (147.9 Mio.) flossen der Stadt zwar deutlich weniger Steuern zu, aber doch 3.1 Mio. Franken mehr als budgetiert. Bei den juristischen Personen schmälerte eine unerwartete Steuerausscheidung den Steuerertrag um 6.9 Mio. Franken gegenüber dem Budget und liegt bei 73.7 Mio. Franken. Die Ertrags- und Kapitalsteuern erreichten ohne diesen Effekt die budgetierten 79.8 Mio. Franken. Die Sondersteuern übertrafen den Budgetwert um 5.1 Mio. Franken (total 15.5 Mio.). Stadtrat André Wicki, Vorsteher des Finanzdepartements, zeigt sich mit dem Ergebnis der Fiskalerträge zufrieden: «Im Fünfjahresschnitt bewegen sich die Steuereinnahmen konstant auf einem hohen Niveau und sind stabil. Jedoch bewegen sich die juristischen Steuereinnahmen in den letzten 5 Jahren auf dem gleichen Niveau, ohne das Wachstum bei den natürlichen Personen und den Sondereffekten bei den Erbschafts- und Grundstückgewinnsteuern hätten wir keine ausgeglichene Rechnung. »

 

Weniger Investitionen im Corona-Jahr

Die Investitionen des vergangenen Jahres lagen um rund 20 Mio. Franken tiefer als budgetiert und beliefen sich auf 16.0 Mio. Franken. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sowie – insbesondere auch Ausfälle bei personellen Ressourcen – sind Gründe für die Minderinvestitionen. In die folgenden Objekte hat die Stadt Zug 2020 investiert.: Schulanlagen (Sanierung Schulhaus Oberwil, Schulhaus Riedmatt, Planung Erweiterung Oberstufenzentrum Loreto): 5.2 Mio. Franken, Sport und Verkehr (Sportplätze Herti, Siehbach-Badi): 1.8 Mio. Franken, Strassen und Verkehr (Brücke Mänibachstrasse, Unterführung Räbmatt, Personenunterführung Gotthardstrasse, Kreisel Aabach und Gubelstrasse): 7.8 Mio. Franken und Stadtentwässerung (Vorflutleitung): 2.1 Mio. Franken.

 

Gesunde Stadtzuger Finanzen

Die Finanzlage der Stadt Zug bleibt solide. Die Eigenkapitalquote bleibt über 80 Prozent und übertrifft das anvisierte Ziel der städtischen Finanzstrategie von 50 Prozent deutlich. «Auch im schwierigen Jahr 2020 können die Finanzen der Stadt Zug weiterhin als ausgewogen und gesund bezeichnet werden», freut sich Stadtrat André Wicki. «Wir werden die Auswirkungen von Corona zu spüren bekommen, aber in einem erträglichen Ausmass. Aus heutigen Sicht gehen wir davon aus, den Abschluss 2021 wie budgetiert ausgeglichen abschliessen zu können.»