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Natur & Lebensräume: Lärm, der unsichtbare Schädling

Lärm
Die Welt in der wir leben ist sehr laut. Dies hat nicht nur Auswirkung auf unser Leben, sondern auch auf das von vielen Tieren. Vor allem für Vögel wird die Zunehmende Lärmbelastung zu einem Problem. Doch auch für Fledermäuse, welche sich mit Hilfe des Echos ein Bild ihrer Umwelt verschaffen. Bei starken Störgeräuschen kommt es vor, dass diese Tiere ihre wichtige Jagd nach Insekten einstellen und so zu wenig Nahrung einnehmen können.

Negative Folgen auch für Menschen
Doch nicht nur Tiere leiden unter Lärm, auch der Mensch hat ein sehr sensibles Gehör. Während Vögel eine Beschallung von bis zu 140 dB aushalten, liegt beim Menschen die Schmerzensgrenze bei 120 dB. Im Gegensatz zu den Vögeln können sich unsere Haarsinneszellen im Innenohr nicht regenerieren. Die Folge von zu langer und zu hoher Lärmbelastung können dauerhafte Schäden des Hörvermögens sein.

Wie kann ich meine Lärmemissionen eingrenzen
Zum Wohl von Tier und Mensch kann man seine persönlichen Lärmemissionen einschränken. Versuchen Sie vor allem Ausserorts langsam und tieftourig zu fahren. Damit verhindern Sie, vor allem im Frühling, bei unseren Wildtieren unnötigen Stress. Gerade Nachts sind viele Tiere unterwegs, ein aufheulender Motor kann dabei sehr laut sein.

Sonntag - Lärmfrei
Eine andere Möglichkeit zur Eindämmung der persönlichen Lärmemission ist, einen lärmfreien Tag pro Woche einzuführen. Versuchen Sie  einen Tag darauf zu achten, möglichst wenig Lärm zu machen. Sei das der Verzicht auf laute Musik oder den Fernseher, auf Rasenmäher oder des Fahrzeugs. Das Zwitschern der Vögel ist doch immer noch der schönste Lärm.