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Erster «Madame Frigo» öffnet in der Stadt Zug

23. Januar 2026

Ab 23. Januar 2026 können Zugerinnen und Zuger Lebensmittel teilen statt wegwerfen:
Die Stadt Zug lanciert gemeinsam mit Freiwilligen einen «Madame Frigo»-Kühlschrank
am südlichen Ende der Neustadt Passage beim Stadtviadukt.


Jährlich landen in der Schweiz rund 2,8 Millionen Tonnen geniessbarer Lebensmittel im Abfall – davon etwa 800'000 Tonnen aus privaten Haushalten. Der Verein Madame Frigo setzt sich gegen diese Verschwendung ein: Über 170 öffentliche Kühlschränke schweizweit ermöglichen das kostenlose Teilen von Lebensmitteln. Auch in Zug steht nun ein solcher Kühlschrank– betrieben durch Freiwillige und unterstützt von der Stadt. «Wir freuen uns, einen geeigneten Standort gefunden zu haben», sagt Stadträtin Barbara Gysel, Vorsteherin Departement Soziales, Umwelt und Sicherheit.

Der Standort am südlichen Ende der Neustadtpassage beim Stadtviadukt (gegenüber Mode Keller) ist längerfristig verfügbar, zentral und gut zugänglich sowie einfach erreichbar für die Freiwilligen, die den Kühlschrank betreuen. Die Freiwilligen wurden im Vorfeld aktiv in die Standortwahl einbezogen.

Der «Madame Frigo»-Kühlschrank ist ab dem 23. Januar 2026 für die gesamte Bevölkerung zugänglich. Wer also Nahrungsmittel mit anderen Personen teilen möchte, statt diese wegzuschmeissen, ist eingeladen den gelben Kühlschrank zu benutzen. Erlaubt sind Obst, Gemüse, Brot, verschlossene Produkte sowie alkoholfreie Getränke. Fleisch, Fisch, Alkohol oder selbst gekochte Produkte sind hingegen ausgeschlossen.

Den Anstoss für das Projekt gab ein Postulat der SVP-Fraktion im Grossen Gemeinderat. Darin forderte sie die Prüfung der Machbarkeit eines Standorts in Zug. Der Stadtrat griff das Anliegen auf. Die Stadt Zug prüfte nicht nur die Machbarkeit, sondern suchte aktiv nach einem Standort und nach Freiwilligen für die Betreuung des Kühlschranks. «Wir freuen uns, dass die Stadt Zug eine Lösung gefunden hat und sind überzeugt, dass das Projekt zur Minderung von Food Waste beiträgt», sagt Stadträtin Barbara Gysel. Die Betreuung und der Betrieb des Kühlschranks obliegen nun dem Netzwerk von Freiwilligen des Vereins Madame Frigo.

Stadträtin Barbara Gysel vor dem Madame Frigo beim Stadtviadukt bei der Neustadt Passage.
Stadträtin Barbara Gysel vor dem Madame Frigo beim Stadtviadukt bei der Neustadt Passage.