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Inhalt

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Landtauschgeschäft Göbli, Referendum

Informationen

Datum
30.11.2014
Kontakt
Martin Würmli, Stadtschreiber
Beschreibung
Sehr geehrte Stimmbürgerinnen und Stimmbürger

Die Stadt Zug hat heute eine Bevölkerung von rund 28‘000 Personen. Im kantonalen Richtplan 2030 wird von mindestens 32‘000 Personen für das Jahr 2030 ausgegangen. Das sind 14 % mehr als heute. Die Stadt Zug muss langfristig darum besorgt sein, dass die Infrastrukturen mit dem Bevölkerungswachstum mithalten. Deshalb muss schon heute sichergestellt werden, dass entsprechende Landreserven zur Verfügung stehen.

Die Stadt Zug verzeichnet seit Jahren ein starkes Bevölkerungswachstum. Von 2002 bis 2012 wuchs die Bevölkerung um 18 % bzw. um rund 4‘250 Personen. Den grössten Zuwachs verzeichnen die Quartiere Herti, Lorzen und Guthirt. Aktuell und auch in Zukunft ist in diesem Gebiet weiterhin das stärkste Bevölkerungswachstum und die grösste Bautätigkeit zu erwarten. Für Infrastrukturbauten benötigt die Stadt Zug dort strategische Landreserven. Aus diesem Grund hat der Stadtrat unter anderem mit der Korporation Zug Verhandlungen im Hinblick auf einen Landabtausch aufgenommen.

Mit dem vorgesehenen Landabtausch erhält die Stadt Zug von der Korporation Zug im Gebiet Göbli Flächen von insgesamt rund 20‘000 mÇ. Diese liegen vorwiegend in der Zone des öffentlichen Interesses für Bauten und Anlagen (OeIB) und haben einen Tauschwert von total CHF 11‘966‘400.– Im Gegenzug übernimmt die Korporation von der Stadt das Haus Zentrum und das angrenzende Gebäude an der Zeughausgasse 11, zwei landwirtschaftliche Parzellen im Gebiet St. Verena sowie vier Waldflächen.

Der Korporation gehört bereits das Nachbargrundstück des Hauses Zentrum. Es ist ihr so möglich, ein gutes, für die Altstadt attraktives Gesamtprojekt mit einem Neubau zu entwickeln. Mit dem Einverständnis der Stadt Zug soll das Haus Zentrum abgebrochen werden. Durch den Einbezug des Hauses Zentrum in das Landtauschgeschäft entfallen für die Stadt Zug Sanierungskosten von rund 12 Mio. Franken.

Der Grosse Gemeinderat stimmte an seiner Sitzung vom 25. Februar 2014 mit 27:8 Stimmen dem Landtauschgeschäft Göbli und dem Vorvertrag zum Abschluss eines Tauschvertrags mit der Korporation Zug zu. Gegen diesen Beschluss wurde das Referendum ergriffen, weshalb nun eine Urnenabstimmung durchgeführt wird. Zusammen mit der Mehrheit des Grossen Gemeinderates empfehlen wir Ihnen, dem Landtauschgeschäft zuzustimmen.

Der Stadtrat von Zug

Kommunale Vorlagen

Landtauschgeschäft Göbli, Referendum

Angenommen
Ergebnis
angenommen
Beschreibung
Sehr geehrte Stimmbürgerinnen und Stimmbürger

Die Stadt Zug hat heute eine Bevölkerung von rund 28‘000 Personen. Im kantonalen Richtplan 2030 wird von mindestens 32‘000 Personen für das Jahr 2030 ausgegangen. Das sind 14 % mehr als heute. Die Stadt Zug muss langfristig darum besorgt sein, dass die Infrastrukturen mit dem Bevölkerungswachstum mithalten. Deshalb muss schon heute sichergestellt werden, dass entsprechende Landreserven zur Verfügung stehen.

Die Stadt Zug verzeichnet seit Jahren ein starkes Bevölkerungswachstum. Von 2002 bis 2012 wuchs die Bevölkerung um 18 % bzw. um rund 4‘250 Personen. Den grössten Zuwachs verzeichnen die Quartiere Herti, Lorzen und Guthirt. Aktuell und auch in Zukunft ist in diesem Gebiet weiterhin das stärkste Bevölkerungswachstum und die grösste Bautätigkeit zu erwarten. Für Infrastrukturbauten benötigt die Stadt Zug dort strategische Landreserven. Aus diesem Grund hat der Stadtrat unter anderem mit der Korporation Zug Verhandlungen im Hinblick auf einen Landabtausch aufgenommen.

Mit dem vorgesehenen Landabtausch erhält die Stadt Zug von der Korporation Zug im Gebiet Göbli Flächen von insgesamt rund 20‘000 mÇ. Diese liegen vorwiegend in der Zone des öffentlichen Interesses für Bauten und Anlagen (OeIB) und haben einen Tauschwert von total CHF 11‘966‘400.– Im Gegenzug übernimmt die Korporation von der Stadt das Haus Zentrum und das angrenzende Gebäude an der Zeughausgasse 11, zwei landwirtschaftliche Parzellen im Gebiet St. Verena sowie vier Waldflächen.

Der Korporation gehört bereits das Nachbargrundstück des Hauses Zentrum. Es ist ihr so möglich, ein gutes, für die Altstadt attraktives Gesamtprojekt mit einem Neubau zu entwickeln. Mit dem Einverständnis der Stadt Zug soll das Haus Zentrum abgebrochen werden. Durch den Einbezug des Hauses Zentrum in das Landtauschgeschäft entfallen für die Stadt Zug Sanierungskosten von rund 12 Mio. Franken.

Der Grosse Gemeinderat stimmte an seiner Sitzung vom 25. Februar 2014 mit 27:8 Stimmen dem Landtauschgeschäft Göbli und dem Vorvertrag zum Abschluss eines Tauschvertrags mit der Korporation Zug zu. Gegen diesen Beschluss wurde das Referendum ergriffen, weshalb nun eine Urnenabstimmung durchgeführt wird. Zusammen mit der Mehrheit des Grossen Gemeinderates empfehlen wir Ihnen, dem Landtauschgeschäft zuzustimmen.

Der Stadtrat von Zug

Vorlage

Ja-Stimmen 67,52 %
5'812
Nein-Stimmen 32,48 %
2'796
Stimmberechtigte
16'469
Stimmbeteiligung
53.5%
Ebene
Gemeinde
Art
Konstruktives Referendum
Name
Abstimmungsbroschuere Landtauschgeschaeft Goebli Download 0 Abstimmungsbroschuere Landtauschgeschaeft Goebli