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Stadtverwaltung Zug
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Abstimmung <br>Erwerb Pflegebetten Neubau Baar <br>Rahmenkredit temporäre Schulbauten

Informationen

Datum
11. März 2012
Kontakt
Arthur Cantieni, Stadtschreiber

Kommunale Vorlagen

Erwerb von 44 Pflegebetten im Neubau Pflegezentrum II, Baar – Investitionsbeitrag

Angenommen
Ergebnis
Angenommen
Beschreibung
Sehr geehrte Stimmbürgerinnen und Stimmbürger

Die Stadt Zug hat aktuell und in Zukunft aufgrund der Prognosen einen hohen Bedarf an Pflegebetten. Ende 2011 waren 442 Personen aus der Stadt Zug in Pflegezentren untergebracht, davon 332 in Zentren der Stadt Zug und 103 in anderen Gemeinden sowie sieben ausserhalb des Kantons. Die Stiftung Pflegezentrum Baar wurde von der Bürgergemeinde Baar, der Einwohnergemeinde Baar und der Stadt Zugam29. Mai 1973 gegründet. Die Stadt Zug ist mit zwei ständigen Sitzen im Stiftungsrat vertreten.

Die Stiftung plant auf ihrem eigenen Grundstück (südlich der Weststrasse/westlich der Landhausstrasse) neben dem bestehenden Pflegezentrum einen Neubau (Pflegezentrum II) zu errichten. Vorgesehen ist ein Pflegezentrum mit 80 Betten in Einzelzimmern. Mit ihrem Investitionsbeitrag kann die Stadt Zug 44 Zimmer übernehmen. Die Stadt Zug kann diese Zimmer und den Pflegebetrieb während der gesamten Nutzungsdauer des Gebäudes in Anspruch nehmen. Die restlichen 36 Zimmer übernimmt die Gemeinde Baar.

Die Baukosten betragen rund CHF 49 Mio. Die Stiftung stellt ihr Land kostenlos zur Verfügung. Der Anteil der Stadt Zug für die 44 Zimmer beträgt CHF 19.3 Mio. Die Erstellungskosten pro Zimmer belaufen sich damit auf knapp CHF 440000.–. Gebaut wird ein fünfstöckiges Gebäude (Erdgeschoss und vier Obergeschosse) mit Innenhof, das im ersten Untergeschoss und im Erdgeschoss mit dem bestehenden, südlich gelegenen Pflegezentrum Baar verbunden ist. Der Betrieb des geplanten Pflegezentrums II wird als Einheit mit dem bestehenden Pflegezentrum geführt. Ausgerichtet ist das neue Zentrum als Kompetenzzentrum für Geriatrie mit eigenen Heimärzten.

Der Investitionsbeitrag für den Neubau des Pflegezentrums Baar II muss von den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern von Zug und Baar bewilligt werden. Lehnt eine der beiden Gemeinden den Beitrag ab, kann das Projekt nicht realisiert werden. Der Grosse Gemeinderat der Stadt Zug hat dem Investitionsbeitrag an seiner Sitzung vom 13. Dezember 2011 mit 26:11 zugestimmt. Wir empfehlen Ihnen, der Vorlage ebenfalls zuzustimmen.

Der Stadtrat von Zug

Vorlage

Ja-Stimmen 88,16 %
7'531
Nein-Stimmen 11,84 %
1'011
Stimmberechtigte
16'152
Stimmbeteiligung
53.31
Ebene
Gemeinde
Art
Obligatorisches Referendum
Name
Abstimmungsbroschüre Pflegebetten Download 0 Abstimmungsbrosch&uuml;re Pflegebetten

Temporäre Ergänzungsbauten in den Schulanlagen Letzi, Riedmatt, Herti sowie Oberwil – Rahmenkredit

Angenommen
Ergebnis
Angenommen
Beschreibung
Sehr geehrte Stimmbürgerinnen und Stimmbürger

Die Stadt Zug hat im Hinblick auf eine möglichst langfristige Schulraumplanung und den zukünftigen Bedarf an Räumen für die ausserschulische Betreuung vor zwei Jahren umfassende Abklärungen vorgenommen. Die Ergebnisse wurden im Juni 2011 in einem Bericht «Schulraumplanung 2010» festgehalten. Sie zeigen für die vier Schulkreise Zug West, Zentrum, Guthirt und Oberwil den aktuellen und künftigen Raum- und Flächenbedarf und sie machen deutlich, dass schon kurzfristig Lösungen notwendig sind.

Im Schulkreis Zug West fehlen bereits heute Räume für die Primarschule. Ebenfalls ungenügend ist das Raumangebot für die ausserschulische Betreuung in der Schulanlage Riedmatt und im Hertiforum. In Oberwil mussten die Betreuungsräume im Untergeschoss des alten Schulhauses untergebracht werden. Die angebotene Zahl der Betreuungsplätze ist aufgrund der Raumgrösse beschränkt.

Auch im Schulkreis Zug Zentrum fehlen zurzeit Plätze für die Mittags- und Nachmittagsbetreuung. In der Schulanlage Kirchmatt wird auf der bestehenden Turnhalle ein einstöckiges Gebäude erstellt, welches der Freizeitbetreuung – bei Bedarf aber auch schulischen Bedürfnissen – dient. Mit der Aufstockung auf der bestehenden Turnhalle kann die erforderliche Fläche für eine Gruppengrösse von 45 Kindern abgedeckt werden. Der Grosse Gemeinderat hat hierfüram24. Januar 2012 einen Baukredit von CHF 3670000.00 bewilligt.

Der Bedarf an zusätzlichem Schulraum in der Schulanlage Letzi sowie an Räumen für die Freizeitbetreuung in den Schulanlagen Riedmatt, Herti und Oberwil ist ausgewiesen. Die dringende Nachfrage kann bis zur Realisierung der geplanten Erweiterung des Schulhauses Herti nur mit temporären Ergänzungsbauten sichergestellt werden. Für den Bau der Pavillons an den Standorten der Schulhäuser Letzi, Riedmatt, Herti und Oberwil ist ein Rahmenkredit von CHF 8788000.– notwendig. Zwei Pavillons (Riedmatt und Herti) sollen im Sommer/Herbst 2012 und zwei Pavillons (Letzi und Oberwil) im Frühjahr 2013 erstellt und dem Bildungsdepartement (Stadtschulen und Kind Jugend Familie) übergeben werden.

Der Grosse Gemeinderat der Stadt Zug hat dem Rahmenkredit für die Pavillons an seiner Sitzung vom 24. Januar 2012 mit 25:7 zugestimmt. Wir empfehlen Ihnen, der Vorlage ebenfalls zuzustimmen.

Der Stadtrat von Zug

Vorlage

Ja-Stimmen 81,99 %
6'924
Nein-Stimmen 18,01 %
1'521
Stimmberechtigte
16'152
Stimmbeteiligung
52.9 %
Ebene
Gemeinde
Art
Obligatorisches Referendum
Name
Abstimmungsbroschüre Schulanlagen Download 0 Abstimmungsbrosch&uuml;re Schulanlagen