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Stadt Zug will Olympiastadt werden
Der Stadtrat hat seine Absicht bekräftigt, die Stadt Zug als einer der Austragungsorte für die Eishockeyspiele der geplanten Olympischen Winterspiele Schweiz 2038 zu positionieren. Zug soll neben Zürich einer der beiden Hauptaustragungsorte sein. Weitere Spiele sind in Lugano vorgesehen. Bevor die lokalen politischen Prozesse gestartet werden, muss im Jahr 2026 auf Bundesebene eine Entscheidung über die Durchführung der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2038 getroffen werden.
«Als Olympiastadt kann die Stadt Zug olympische Werte wie Fairness, Respekt und Zusammenhalt für alle erlebbar machen und damit die Gemeinschaft stärken sowie nachhaltige Impulse für Sport und Gesellschaft setzen», sagt Stadtrat Etienne Schumpf, Vorsteher des Bildungsdepartements, wo auch die Abteilung Sport angesiedelt ist.
Für die Olympischen Winterspiele Schweiz 2038 ist vorgesehen, die Eishockeyturniere der Frauen und Männer in drei Städten auszutragen, nämlich in Zürich, Zug und Lugano. In Zug sollen insgesamt zehn Teams mit rund 240 Athletinnen und Athleten sowie etwa 140 Offiziellen zu Gast sein. Die Spiele finden in der OYM-Hall statt.
Das Projekt Switzerland 2038 verfolgt das Ziel, die Schweiz als erstes Gastgeberland mit einer dezentralen und nachhaltigen Austragung von Olympischen Winterspielen zu positionieren. Im Rahmen der Kandidatur ist eine finanzielle Beteiligung der Austragungsorte vorgesehen. Für die Stadt Zug ist ein Beitrag von insgesamt 7,7 Millionen Franken geplant, verteilt auf jährlich 770’000 Franken von 2028 bis 2037. Die Mittel sind für lokale Leistungen im Zusammenhang mit den Eishockeyturnieren vorgesehen. Der Stadtrat strebt eine hälftige Kostenaufteilung mit dem Kanton Zug an. Bei einer kantonalen Beteiligung von 50 Prozent würde sich der städtische Beitrag auf rund 3,85 Millionen Franken belaufen.
Die Finanzierung unterliegt den ordentlichen politischen Verfahren mit dem Grossen Gemeinderat und gegebenenfalls einer Volksabstimmung. Bevor die lokalen politischen Prozesse gestartet werden, muss das nationale Parlament im Jahr 2026 über die Durchführung der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2038 befinden.
Aktuell befindet sich die Schweiz in einem sogenannten «privilegierten Dialog» mit dem Internationalen Olympischen Komitee für die Organisation der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2038. Konkret bedeutet dies, dass die Schweiz exklusiv und als einziges Land bis Ende 2027 Zeit hat, um ihre Kandidatur zu entwickeln.
