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Stadthaus
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Neuorganisation der städtischen Abfallentsorgung ab 2016
Neue Rahmenbedingungen ab 2016
Wichtige Rahmenbedingungen für die Abfallbewirtschaftung der Stadt Zug werden sich bis 2016 grundlegend verändern: Der Grosse Gemeinderat (GGR) hat im Frühling 2012 beschlossen, die Hauskehrichtentsorgung schrittweise und möglichst flächendeckend auf Unterflurcontainer (UFC) umzustellen. Wegen der Zunahme von Unterflurcontainern verringert sich die herkömmlich entsorgte Hauskehrichtmenge in den kommenden zehn bis zwölf Jahren (das heisst bis zur weitgehenden Umstellung auf Unterflurcontainer jährlich um etwa 200 bis 300 Tonnen). Die Unterflurcontainer werden schon heute durch private Firmen bewirtschaftet. Als letzte der elf Zuger Gemeinden hat sich auch die Stadt Zug entschlossen, die Abfallentsorgung auszulagern.
Bis 2016 wird der Zuger Kehricht beim Ökihof auf die Bahn verladen und nach Winterthur befördert. Ab 2016 wird der Zweckverband der Zuger Einwohnergemeinden für die Bewirtschaftung von Abfällen (ZEBA) den Zuger Kehricht in die neue Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) Renergia Zentralschweiz AG in Perlen transportieren. Würde die Stadt an einer eigenen Abfallentsorgung festhalten, so müssten die heute im Einsatz stehenden Sammelfahrzeuge für rund CHF 1.8 Mio ersetzt werden, da diese bis in gut zwei Jahren am Ende ihrer Nutzungsdauer sind. Allenfalls müssten für den Transport nach Perlen zusätzliche Fahrzeuge angeschafft werden.
Privatisierung des Abfallsammeldienstes
Eine vom Baudepartement in Auftrag gegebene Analyse hat aufgezeigt, dass der Abfallsammeldienst aufgrund der Einwohnerzahl eine ungünstige Betriebs- und Kostenstruktur aufweist. Vor dem Hintergrund der in Zukunft geltenden Rahmenbedingungen schlägt der Bericht vor, den Abfallsammeldienst für Hauskehricht, Grüngut und Papier vollständig an ein privates Entsorgungsunternehmen auszulagern. Von der Auslagerung sind sechs Stellen betroffen, welche über natürliche Abgänge sowie über Umschulungen aufgefangen werden. Mit der Auslagerung können die Betriebs- und Kostenstrukturen optimiert werden. Zudem kann mehr Platz für den Werkhof geschaffen und gleichzeitig die hohe Qualität der Entsorgungsdienstleistungen für die Bevölkerung gewahrt werden.
