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Von Bitcoin zu Blockchain-Anwendungen

15. Dezember 2016
Seit dem 1. Juli 2016 kann man Gebühren bis 200 Franken am Schalter der Einwohnerkontrolle im Stadthaus mit Bitcoins begleichen. An seiner Sitzung vom 13. Dezember 2016 hat der Stadtrat beschlossen, Bitcoins weiterhin als Zahlungsmittel zu akzeptieren. Andere elektronische Zahlungsmittel wie Twint und ApplePay werden in den kommenden Wochen evaluiert. Zudem prüft der Stadtrat eine Blockchain-Anwendung.
Effektiv waren es nur ein Dutzend Kundinnen und Kunden, die seit Juli bei der Einwohnerkontrolle mit Bitcoins bezahlen wollten. Für die Stadtverwaltung hat es sich trotzdem gelohnt. Stadtpräsident Dolfi Müller sagt dazu: «Es war für uns eine wichtige Erfahrung, die Technologie für Bitcoin-Zahlungen zu installieren und zu testen. Wir konnten ein Zeichen setzen gegenüber den Fin-Tech-Unternehmen in Zug und zum Ausdruck bringen, dass sie hier willkommen sind. Damit haben wir ein unglaubliches internationales Medienecho ausgelöst, das bis letzte Woche anhielt.»

Aufgrund der positiven Erfahrung evaluiert der Stadtrat nun weitere elektronische Zahlungsmittel. Zur Diskussion stehen Twint und ApplePay. Neben elektronischen Zahlungsmitteln will der Stadtrat eine davon losgelöste Anwendung der Blockchain-Technologie prüfen. Experten sehen in dieser Technologie für die öffentliche Hand in Zukunft verschiedene Anwendungsmöglichkeiten. Darüber hinaus werden Digitalisierung und E-Government im kommenden Jahr für die Stadtverwaltung zentrale Themen sein.