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Zustandsanalyse der Zuger Brücken

29. August 2018
Durch den Brückeneinsturz in Genua rückt die Sicherheit von Brücken in den Fokus der öffentlichen Debatte. Der Zustand der Zuger Brücken wird periodisch überprüft. Eine aktuelle Zustandsanalyse wurde im Frühling 2018 in Auftrag gegeben. Erste Resultate liegen bereits vor.

Die Stadt Zug legt neben einer ausgewogenen Investitionstätigkeit grossen Wert auf die Instandhaltung ihrer Bauten und Anlagen. Im Zuge der periodischen Analysen beauftragte das Baudepartement im April 2018 ein Bauingenieur-Unternehmen mit der Zustandserfassung der Brücken in Zug. Die im Frühjahr 2018 begonnenen Analysen werden im Herbst 2018 abgeschlossen. Erste Ergebnisse liegen bereits vor.

Stadtratsvizepräsident André Wicki: "Der Brückeneinsturz von Genua hat die ganze Welt schockiert. Es ist klar, dass sich auch die Bevölkerung von Zug Gedanken darüber macht. Ich hoffe, mit unserer zurzeit laufenden Zustandsanalyse aller Brücken gegenüber der Zuger Bevölkerung aufzeigen zu können, dass wir ein wachsames Auge auf unsere Bauten haben."

Die Inspektion zeigte auf, dass die grösseren Brücken und insbesondere alle Strassenbrücken nur geringe Mängel aufweisen. Die Tragsicherheit ist durchwegs gewährleistet. An fünf kleinen Fussgängerbrücken und an einer Velobrücke müssen Reparaturen vorgenommen werden. Bereits vor der Inspektion war schon geplant, Anfang 2019 die Brücke über die Lorze beim Restaurant Freimann durch einen Neubau zu ersetzen. Ebenfalls bereits geplant war der Ersatz der Brücke über den Geleisen an der Hofstrasse, der im Rahmen der Streckensanierung der SBB erfolgt.

Die aktuelle Zustandsanalyse umfasst 58 Brücken:

35 Brücken aus Stahl und Beton

19 Holzbrücken

1 Radwegbrücke

3 Personenunterführungen

Zudem werden 24 Stützmauern (inkl. Stadtmauer) untersucht.