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SDG 2 - Kein Hunger

Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern

Das Ziel umfasst neben der Überwindung des Hungers, auch das Unterziel, alle Formen von Mangelernährung zu beenden. Die Qualität der Nahrung ist ebenso wichtig wie die Quantität. Das Ziel integriert zudem ökonomische Aspekte, unter anderen, um die landwirtschaftliche Produktivität sowie das Einkommen von Kleinbauern bis 2030 zu verdoppeln. Damit die steigende Nahrungsmittelproduktion nicht auf Kosten der Umwelt geht, umfasst Ziel 2 auch Vorgaben zur Sicherstellung einer nachhaltigen Landwirtschaft.

Status Quo
Hunger ist in unserem Umfeld heute weitgehend unbekannt. Vielmehr stellt im Gegenteil das Übergewicht in der Bevölkerung und der Überfluss an Lebensmitteln ein Problem dar. Auch in der Lebensmittelproduktion steht meist Quantität vor Qualität. Das Gemeindegebiet der Stadt Zug umfasst 2’165 Hektaren. Davon werden 760 Hektaren landwirtschaftlich genutzt, davon 63 Hektaren nach Bio-Richtlinien. Von den insgesamt 28 Betrieben sind zwei IP-Suisse*- und drei Bio-zertifiziert. Zu wenig um Ökosysteme tragfähig zu erhalten und die Erbringung der Ökosystemleistungen durch die Landwirtschaft langfristig zu sichern. Die Landwirtschaft steht - insbesondere in Stadtnähe – unter einem erhöhten Druck auf ihr Kulturland und deren Entwicklung unter den klimatischen Veränderungen. Die heutige Land- und Ernährungswirtschaft in der Stadt Zug ist in die regionalen Marktbedürfnisse eingebunden. Sie produzieren primär nach wirtschaftlichen Kriterien. Sie sind somit gleichermassen Teil des Problems und der Lösung zu den Herausforderungen der Ernährungssicherheit und -qualität, dem lokalen Klima und der Umwelt. Eine ökologische und ressourcenschonende, tierfreundliche und umweltverträgliche Landwirtschaft steht im öffentlichen Interesse. Aufgaben in der Lenkung und Regulierung über Richtlinien, Gesetze und Anreize werden vorwiegend auf Bundesebene wahrgenommen. Städte und Gemeinden können aber Anreize schaffen.

* IP-Suisse ist ein Verein deren Mitglieder gegenüber der konventionellen Landwirtschaft erhöhte Anforderungen in der Produktion von Lebensmitteln einhalten müssen. Für Bio gehen diese Anforderungen noch weiter. Als das nachhaltigste Landwirtschaftslabel gilt Demeter.

Gute Beispiele
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