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Stadtverwaltung Zug
Stadthaus
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6301 Zug
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SDG 10 - Weniger Ungleichheiten

Ungleichheit in und zwischen Ländern verringern

Mit dem Ziel 10 soll das Einkommen von Unterprivilegierten nachhaltig erhöht werden. Weiter sollen alle Menschen zu Selbstbestimmung befähigt und ihre soziale, wirtschaftliche und politische Integration gefördert werden. Chancengleichheit soll durch die Abschaffung diskriminierender Gesetze, Politiken und Praktiken gewährleistet werden.

Status Quo
Materieller Wohlstand basiert in der Regel auf Einkommenswachstum, politischer Partizipation und Rechtssicherheit, was wiederum mit staatlichen Instrumenten wie der Wirtschafts-, Bildungs- und Sozialpolitik unterstützt wird. Mit steigendem Wohlstand, werden gemäss Maslow’s Bedürfnispyramide zunehmend auch soziale Aspekte wie Zugehörigkeit und Mitwirkung in der Gesellschaft wichtiger. Basierend auf diesen Werten hat die Stadt Zug eine gute Ausgangslage für eine inklusive Entwicklung. Trotzdem ist davon auszugehen, dass es auch in Zug Ungleichheiten gibt. Die Zuger Steuerpolitik ist attraktiv und fördert die Wirtschaft. Als eine der Konsequenzen steigen Bodenpreise und Wohnkosten, weshalb in Zug die Lebenskosten hoch sind und Menschen auch aus wirtschaftlichen Gründen abwandern. 20 Prozent nennen als Umzugsgrund zu hohe Mietzinsen oder Immobilienpreise*. In Zug wird aber niemand bewusst vom sozialen, kulturellen und politischen Leben ausgeschlossen, Menschen sind gleichwertig und werden in diesem Sinn auch gleichbehandelt. Beispielsweise wird Menschen mit Beeinträchtigungen ermöglicht, ihre Lebenssituation selbst zu verbessern und ihr Einkommen eigenständig zu verdienen. Wo Differenzen bestehen, werden Projekte initiiert und unterstützt um in der Bildung, Einkommenssicherung, Gesundheit und der Infrastruktur Verbesserungen zu erzielen. Beispiele sind Projekte wie Arbeitsintegrationsprogramme (Consol oder Stiftung Zuwebe), Angebot der GGZ, Tagesstätten oder Freizeitangebote für Jung und Alt oder Barrierefrei Mobilität.

* Zu- und Wegzugsbefragung. Statistische Amt des Kantons Zürich, 201

Gutes Beispiel
Kiss - Begleitete Nachbarschaftshilfe