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Fledermäuse

Vielen Menschen erscheinen die Fledermäuse durch ihre nächtliche, verborgene Lebensweise als unheimlich. Wer sie genauer kennt, weiss, dass diese sympatischen aber stark gefährdeten Tiere zu einem wichtigen Bestandteil einer gesunden Umwelt gehören. Die Stadt Zug wirbt um Sympathie für diese bedrohte Tierart.

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Fledermausschutz Kanton Zug

Gebäudebrüter

Gebäudebrüterinventar 2013 Gebäudebrüter wie Mauersegler, Mehlschwalben und Fledermäuse sind bedroht. Zu deren Schutz hat die Gemeinde Cham und die Stadt Zug in Ergänzung zu den Fledermausquartieren …

Gebäudebrüterinventar 2013
Gebäudebrüter wie Mauersegler, Mehlschwalben und Fledermäuse sind bedroht. Zu deren Schutz hat die Gemeinde Cham und die Stadt Zug in Ergänzung zu den Fledermausquartieren ein Inventar der Brutplätze von Gebäudebrütern erstellt.

Bei anstehenden Sanierungen werden von Gebäudebrütern genutzte Nischen oft unwillentlich zerstört. Zudem weisen neuere Gebäude aufgrund deren Bauart viel weniger Nischen auf als ältere Gebäude. Entsprechend leiden gebäudebewohnende Arten wie Mauersegler oder Turmfalken unter «Wohnungsmangel». Der Bestand der meisten Arten ist rückläufig und diese sind daher bedroht. Um sich ein Bild vom tatsächlichen Bestand und den Brutstandorten der Gebäudebrüter zu machen, erteilte die Stadt Zug der Orniplan in Kooperation mit dem Zuger Vogelschutz, dem Fledermausschutz Zug und dem Ornithologischen Verein der Stadt Zug den Auftrag, ein gebäudescharfes und flächendeckendes Inventar der Brutstandorte zu erstellen.

Ergebnisse Stadt Zug
Der Bestand der Mauersegler wird auf 250 Brutpaare geschätzt. Die grösste Koloniedichte konnte in der Kernzone der Stadt Zug und in Oberwil nachgewiesen werden. Der Alpensegler ist in Zug erst seit neuem als Brutvogel bekannt. Erfreulicherweise konnte er 2013 sowohl an der St. Oswald Kirche, wie auch am Kirchgemeindehaus nachgewiesen werden. Mehl- und Rauchschwalben brüten mehrheitlich an den peripheren Gebäuden am Stadtrand, wie an Ställen und Scheunen. Rund 26 Brutstandorte von Rauchschwalben sind nun bekannt. Die Mehlschwalbe konnten nur noch an vier Standorten nachgewiesen werden. An 54 Gebäuden in der Stadt Zug konnten Fledermäuse nachgewiesen werden, die am häufigsten aufgeführte Fledermausart ist die Zwergfledermaus Pipistrellus pipistrellus.

Das Inventar ist auf ZugMap.ch einsehbar.

Um jedes Haus eine Fledermaus

Um jedes Haus eine Fledermaus Vielen Menschen erscheinen die Fledermäuse durch ihre nächtliche, verborgene Lebensweise als unheimlich. Wer sie genauer kennt, weiss, dass diese sympatischen aber stark…

Um jedes Haus eine Fledermaus
Vielen Menschen erscheinen die Fledermäuse durch ihre nächtliche, verborgene Lebensweise als unheimlich. Wer sie genauer kennt, weiss, dass diese sympatischen aber stark gefährdeten Tiere zu einem wichtigen Bestandteil einer gesunden Umwelt gehören. Die Stadt Zug wirbt um Sympathie für diese bedrohte Tierart...

Gratis-Fledermauskasten
Mit 100 Fledermauskästen möchten wir den zunehmend schwindenden Versteckmöglichkeiten eine Alternative bieten. Wenn Sie innerhalb der Gemeinde Zug wohnen, in einem naturnahen Garten einen geeigneten Baum oder eine Gebäudefassade haben, dann stellen wir Ihnen gratis einen Fledermauskasten zur Verfügung.

Gratis-Infokarten
Die Infokarten (siehe unten) enthalten, neben den gelungenen Fotos auf der Frontseite, auf der Rückseite interessante Informationen zum faszinierenden Leben einer Fledermaus.
Die Kartensets können bei uns gratis bezogen werden. Anruf genügt: Tel. 058 728 98 71

Exkursionen
Einmal jährlich findet zusammen mit dem Fledermausschutz Zug eine Exkursion durch die Stadt Zug statt. Auf dem abendlichen Rundgang haben Sie die Möglichkeit die faszinierenden Nachschwärmer näher kennen zu lernen.

Weitere Informationen:
www.fledermaus.info

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