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Wilde Nachbarn Zug

Das Projekt Wilde Nachbarn Zug startete im Jahr 2020 und konnte seither mittels Beobachtungsmeldungen aus der Bevölkerung das Vorkommen der Wildtiere im Siedlungsraum erforschen, erlebbar machen und fördern. Die Stadt Zug gehört mit 15 Organisationen und Gemeinden zur Trägerschaft des Projekts. 

Wildes Zug
Der Kanton Zug hat eine unglaubliche Vielfalt an Lebensräumen. Doch unser Wissen über das Vorkommen und die Verbreitung der tierischen Mitbewohner ist beschränkt. Das Projekt Wilde Nachbarn Zug will Wildtiere in und um unseren Siedlungsraum erlebbar machen und Wissenslücken über die Verbreitung der Wildtiere schliessen. Dazu werden gemeinsam mit der Bevölkerung Wildtierbeobachtungen gesammelt.

Im Jahr 2022 geht das Citizen-Science-Projekt in die dritte Runde. «Wilde Nachbarn Zug» führt von April bis Oktober 2022 das Projekt «Freie Bahn für Igel, Eichhörnchen & Co» durch und sucht Freiwillige. Interessierte haben die Möglichkeit, aktiv beim Projekt mitzuarbeiten und mitzuhelfen, die Vernetzung für kleine Wildtiere im Siedlungsgebiet zu kartieren und zu verbessern. Es sind keine Vorkenntnisse nötig, um mitzumachen. Der Zeitpunkt des Einsatzes und die Anzahl Stunden, die aufgewendet werden, können zwischen Mai und August frei gewählt werden. Wir empfehlen, mindestens 4-5 Einsätze à 1 Stunde von Mai bis August zu planen. Alle Infos zum Freiwilligenprojekt erhalten Sie bei Anouk Taucher, Wildtierbiologin, anouk.taucher@wildenachbarn.ch, Tel. 044 450 68 09.

Grosse Hürden für kleine Fussgänger
Da Igel kleine Fussgänger sind, werden Absätze, Mauern und Stufen ab ca. 30 cm bereits zu einem Hindernis. Eichhörnchen legen kaum grössere Strecken am Boden zurück und sind daher für die Fortbewegung auf Bäume und Hecken angewiesen. Aufgrund von Hindernissen und fehlender Korridore zu Umwegen gezwungen, halten sich Wildtiere länger in gefährlichen Bereichen wie Strassen auf und verlieren wertvolle Zeit, die sie für die Nahrungs- oder Partnersuche einsetzen könnten. Um diesen Problemen entgegenzuwirken sollen Barrieren verschwinden, Fallen entschärft werden und neue Korridore für Igel und Eichhörnchen sollen entstehen. Zusammen mit Freiwilligen aus der Bevölkerung werden Durchschlüpfe und Hindernisse für Igel und Eichhörnchen kartiert und so die Durchlässigkeit eines bestimmten Gebietes untersucht. Anderseits will es Hauseigentümer und Immobilienverwaltungen durch Öffentlichkeitsarbeit motivieren, Durchgänge zu schaffen und Grünräume für die kleinen wilden Nachbarn zugänglich zu machen.  


Haben Sie einen Durchgang oder Durchschlupf entdeckt, der von Igeln genutzt werden könnte? Melden Sie Ihre Beobachtung auf der Plattform zug.wildenachbarn.ch! Wir sind interessiert zu erfahren, wie durchlässig die einzelnen Gemeinden des Kantons Zug für kleine Wildtiere sind. Bestehende und neu geschaffene Durchgänge können mit Plaketten sichtbar gemacht. Diese können per Email an zug@wildenachbarn.ch bestellt werden. Möchten Sie selbst einen Durchgang anlegen, sodass Ihr Garten für Wildtiere zugänglich wird? Inspiration finden Sie auf der Meldeplattform.

Hier geht es zur Webseite von Wilde Nachbarn Zug

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